„Kunden sehen derzeit, wie gut remote-Arbeit in der Beratung funktionieren kann" - TEAL Technology Consulting GmbH
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„Kunden sehen derzeit, wie gut remote-Arbeit in der Beratung funktionieren kann”

Für viele Beratungen ist die Corona-Krise eine besondere Herausforderung. Während man normalerweise die Projekte für gewöhnlich beim Kunden vor Ort stemmte, hat sich nun der Großteil auf remote Arbeit verlagert. Trotz, oder gerade wegen dieser Situation, wurden – quer durch die gesamte Branche – Großprojekte per Videocalls mit vollem Erfolg durchgeführt. Das könnte positive Effekte auf die gesamte Beratungsbranche haben. Das Freisinger HR-Start-up OHRBEIT hat unseren Geschäftsführer Fabian Böhm dazu befragt.

OHRBEIT: Ihr seid als Beratungsunternehmen viel vor Ort beim Kunden. Wie hat sich eure Arbeit in den letzten Monaten aufgrund von Covid-19 verändert und was erwartet ihr für 2021?
Fabian Böhm: “Man kann schon sagen, dass sich unsere Arbeitsweise durch Corona massiv verändert hat. Mitte März haben wir mit unseren Kunden gesprochen und uns auf sofortige remote-Arbeit in vollem Umfang verständigt. Hier konnte man dann auch sehen, wie unterschiedlich die Kunden technisch aufgestellt sind. Bei einigen Kunden haben wir noch unterstützen müssen, erst einmal eine geeignete Infrastruktur aufzubauen. Andere Kunden praktizieren schon seit langer Zeit remote-Arbeit, aber bis zum Ausbruch von Corona natürlich nicht in diesem Umfang. Seitdem arbeiten wir hauptsächlich aus dem Home-Office und sind nur punktuell beim Kunden vor Ort oder treffen uns in unserem Düsseldorfer Büro.
Schade finden wir, dass unsere internen Quartalsevents derzeit nicht stattfinden können. Da wir über ganz Deutschland verteilt sind, ist uns das Ansteckungsrisiko schlicht zu hoch. Dennoch werden wir auch in diesen Zeiten kreativ und planen z.B. demnächst eine virtuelle „LAN-Party“ mit einem Turnier und gemeinsamem Essen.”

Die Kunden werden offener für remote-Arbeit

Siehst du aufgrund der Corona-Dynamik in den nächsten Jahren ein Umdenken bei Kunden, was die Präsenzzeit von Beratungsunternehmen vor Ort betrifft?
Im Klartext: Werden Berater in Zukunft weniger reisen müssen?
“So gerne ich eine klare Antwort geben würde, so muss ich doch die Floskel ‘it depends’ bemühen. Traditionell legen viele große Kunden, gerade in Deutschland, Wert darauf, dass externe Berater ihre Dienstleistung vor Ort erbringen. Dennoch ist seit einigen Jahren, also auch schon unabhängig von Corona, ein Umdenken spürbar. Allerdings nicht in allen Branchen. Durch Corona hat sich aber auch bei eher konservativen Unternehmen etwas geändert. Die derzeitige remote-Situation ist zwar „erzwungen“, dennoch bin ich davon überzeugt, dass Unternehmen derzeit sehen, wie gut remote-Arbeit funktionieren kann.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass Kunden mittlerweile offener für remote-Arbeit sind und durch die aktuellen Erfahrungen auch in Zukunft sein werden. Trotzdem muss von Fall zu Fall entschieden werden. Es gibt beispielsweise in jedem Projekt Phasen, in denen weniger Präsenz vor Ort erforderlich ist und umgekehrt. Hier kommt es auf den Dialog mit dem Kunden an. Hat man eine gute und vertrauensvolle Beziehung, ist es durchaus möglich den remote Anteil zu erhöhen.”

Teambuilding-Maßnahmen spielen bei euch eine große Rolle, das hast du vorhin und auch schon im Jobcast erwähnt.
Was waren konkret die beiden letzten Teambuilding-Aktivitäten beim vierteljährlichen Treffen, abgesehen vom Hackathon auf Mallorca?
“Durch die Hackathon-Woche auf Mallorca liegt die Messlatte natürlich immer recht hoch. Dass es nicht immer weit in die Ferne gehen muss, zeigt unsere letzte Weihnachtsfeier am Standort Düsseldorf. Wir waren zunächst gemeinsam Klettern, dann sehr, sehr lecker Essen und sind danach noch etwas um die Häuser gezogen. Man muss nicht immer ein pickepackevolles Programm planen. Am Ende ist es doch am schönsten, wenn man mal in Ruhe zusammen plaudern kann. Unser letztes Event, vor Corona, war in Hamburg. Dort haben wir unter anderem das Miniaturwunderland besucht und ansonsten Hamburg „unsicher“ gemacht. Wäre Corona nicht dazwischengekommen, hätten wir dieses Jahr unseren Hackathon in einem großen Haus in Kroatien am Strand verbracht. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und wir hoffen, das nächstes Jahr nachholen zu können.”

Flexible Sabbaticals und Möglichkeit zur 4-Tage-Woche

Ihr bietet euren Mitarbeitenden u.a. die Möglichkeit eines Sabbaticals an. Kannst du ein Beispiel nennen, wie eine Sabbatical Vereinbarung für jemanden aus deinem Team genau aussieht?
“Grundsätzlich wollen wir die Sabbaticals so flexibel wie möglich gestalten. Es gibt keine festen Regeln, sondern eher Rahmenbedingungen. Die besten Erfahrungen haben wir beispielsweise mit folgender Regelung gemacht: Ein Mitarbeiter hat auf 20 % Gehalt verzichtet und als Ausgleich mehr Urlaub erhalten. Wir haben dann das Jahr geplant und zwei große Urlaubsblöcke gefunden. In diesem Fall hatte der Mitarbeiter den ganzen August und September frei und noch einen großen Block am Anfang des Jahres.
Vorteilhaft ist es natürlich, wenn man nach Projektende eine Pause einlegt und nach dem Sabbatical-Block einfach ein neues Projekt startet. Der Consultant kann dann besser abschalten und für die Kunden ist das natürlich auch angenehmer, als ein Projektmitglied zu haben, das alle 2-3 Wochen abwesend ist. Als potenzielle Alternative wäre aber auch eine 4-Tage-Woche denkbar. Wobei man sagen muss, dass die Projektakquise dann etwas schwieriger werden kann. Mit dem richtigen Plan ist aber auch das machbar.”

Arbeiten bei TEAL Consulting:


“Die TEAL Consulting war zum Start unserer OHRBEIT Plattform eines der ersten Pionier-Unternehmen, die 👉🏼 einen Jobcast aufgenommen hatten. Mithilfe des Jobcasts konnte das Team um Geschäftsführer Fabian Böhm einen neuen Mitarbeiter einstellen und ist nun weiter auf der Suche nach Verstärkung. Die TEAL sucht eine Beratungspersönlichkeit, mit Know-How in den Themen IT-Infrastruktur, Active Directory, Open Source und Cloud-Security. Das Unternehmen stellt trotz Covid-19 ein und gibt dir in unserem Jobcast mit den Geschäftsführern Alexander Schmitt und Fabian Böhm ein erstes Bild der Möglichkeiten inkl. Gehalt, Weiterbildung und Reiseanteil.”, so OHRBEIT.

Dieser Beitrag basiert auf einem Interview-Artikel von OHRBEIT.

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